Kapitalismus

Weg vom Kapitalismus

Gut oder Böse?

Heute erschien in der Welt, die ja eh schon ein scheiß Blatt ist, ein Artikel warum der Kapitalismus gut ist.

Genau auf diesen Artikel möchte ich nun eingehen und sagen warum es eben ein scheiß Kapitalismus ist.

Also arbeiten wir das jetzt mal Teil  für Teil auf!

Die Welt schreib:

Der Kapitalismus ist ganz von selbst entstanden, ohne intellektuelle Blaupause. Es ist die Wirtschaftsweise, die sich ergibt, wenn man die Menschen einfach machen lässt. Krisen gehören zum Kapitalismus wie das Bauchweh zum Festschmaus. Zehn Argumente zur Beibehaltung des Kapitalismus – und eines dagegen.

Das lassen wir mal so stehen dagegen ist nichts einzuwenden.

1. Kapitalismus ist eine Wohlstandsmaschine

Ende des 19. Jahrhunderts war Schweden ärmer als der Kongo heute, alle Länder der Welt waren nach heutigen Maßstäben Entwicklungsländer, und Hunger war für die meisten Menschen ein vertrauter Zustand. Die kapitalistische Industrialisierung führte nach und nach aus dem ewigen Mangel der feudalen Agrargesellschaften. Und sie gewann an Fahrt. Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (United Nations De?velopment Programms, UNDP) stellte fest, dass in den vergangenen 50 Jahren die weltweite Armut stärker zurückgegangen ist als in den 500 Jahren davor. Zwischen 1984 und 2004 sank die Zahl der Armen nicht nur relativ (also im Verhältnis zur rasant wachsenden Bevölkerung), sondern auch absolut: Die Weltbevölkerung wuchs in dieser Zeit um 1,8 Milliarden Menschen, die Zahl der Armen schrumpfte um 200 Millionen. 1975 waren sechs von zehn Asiaten arm, heute weniger als zwei. 1995 lebten 1,3 Milliarden Menschen in einem Wohlstandsniveau, das die UN “mittlere Lebensverhältnisse” nennt, 2004 waren es 3,5 Milliarden. Das reale Pro-Kopf-Einkommen stieg seit 1980 im weltweiten Durchschnitt von 5400 auf 8500 Dollar. Regional gibt es jedoch weiterhin große Unterschiede.

Das mag ja für das 19 Jahrhundert zutreffen. Wir befinden uns allerdings nun im 21. Jahrhundert und die Schere zwischen arm und reich ist so weit aufgegangen wie niemals vorher. Die Entwicklungsprogramme führen dahin, das die Menschen aus eben genannten Gebieten vertreiben werden um wieder einmal an die Rohstoffe zu kommen welche denen die vom Kapitalismus profitieren noch mehr Reichtum bringen.

Also ein Totschlagargument!

2. Kapitalismus schafft Arbeitsplätze

In den vergangenen 100 Jahren hat die Menschheit mehr Wohlstand geschaffen als in den 100.000 Jahren zuvor. Und das nicht durch mehr Arbeit (in der westlichen Welt hat sich die Arbeitszeit im vergangenen Jahrhundert halbiert). Sondern durch immer effizientere Arbeit mithilfe von Maschinen. Dennoch ist das Argument falsch, dass Automatisierung Arbeitsplätze vernichtet. Sie tut es punktuell und kurzfristig in bestimmten Bereichen, doch unterm Strich wächst die Zahl der Arbeitsmöglichkeiten, und es entstehen immer wieder neue Berufe. Selbst viel getadelte “Jobkiller”, wie der Computer oder der automatische Webstuhl im 19. Jahrhundert, führten nicht zu weniger Arbeitsplätzen. Die heutige deutsche Volkswirtschaft ist etwa 40-mal produktiver als vor 200 Jahren. Doch wir haben nicht ein Vierzigstel, sondern mehr Arbeitsplätze als damals, darunter viele, die damals völlig unbekannt waren. Zwischen 1980 und 1990, als die Globalisierung an Fahrt gewann, nahm die Zahl der Menschen, die einen bezahlten Arbeitsplatz haben, weltweit um 800 Millionen zu.

Und auf den Halden stapeln sich die Autos welche nicht mehr verkauft werden können. Die Arbeitsplätze die entstehen sind allesamt im Billiglohnsektor, sodass ein Arbeitnehmer nicht mehr von einer Arbeit leben geschweige denn seine Familie ernähren kann. Es werden noch mehr Job wegfallen in der Zukunft. Allenfalls im Militär zum Krieg führen und der Sicherheit wird man mehr Job haben weil es immer mehr unzufriedene Menschen geben wird die sich das nicht mehr gefallen lassen.

Noch ein Totschlagargument!

3. Kapitalismus ist gesund

In Deutschland hat sich die Lebenserwartung in den vergangenen eineinhalb Jahrhunderten mehr als verdoppelt. Und nicht nur hierzulande. Im weltweiten Durchschnitt beträgt sie heute 65 Jahre, das ist höher als in Deutschland 1950. Ein Reicher in England wurde um 1870 im Schnitt 17 Jahre älter als ein Armer. Heute beträgt der Unterschied weniger als zwei Jahre. Vor der Industrialisierung starb jedes fünfte Baby vor dem ersten Lebensjahr, heute sind es im weltweiten Durchschnitt weniger als 60 von 1000. Die Säuglingssterblichkeit wurde allein seit 1970 weltweit halbiert.

So schön wie diese Statistik auch klingt, traue keiner Statistik die Du nicht selbst gefälscht hast.

Damit will ich sagen, sicherlich hat die Medizin Fortschritte gemacht, es wäre ja auch schlimm wenn nicht, dennoch gehen die Fortschritte soweit, dass mittels Manipulationen im angeblichen Gesundheitssystem durch Lobbyisten und fließenden Schmiergeldern in Millionenhöhe, bewusst krank machende Behandlungsmethoden entwickelt gefördert, Medikament ohne Wirkung oder sogar gegenteiliger Wirkung vertrieben werden. Beispiel: Strahlen -Chemotherapie im Krebsfall wo bisher verbotene Substanzen nachweislich bessere Heilungschance biete. (Cannabis) Krank machende Beispiele: Chemtrails, Aspartam und die ganze Monsantopalette!

Auch dieses Argument kann man tot schlagen!

4. Kapitalismus tut viel für Bildung

Anfang der 70er-Jahre konnte weniger als die Hälfte der Menschheit Lesen und Schreiben, heute sind es fast drei Viertel. Moderner Kapitalismus braucht mehr als fleißige Arbeiter und ein paar Buchhalter. Die Computerisierung vieler Produktionsabläufe erfordert auch in einstmals einfachen Berufen immer mehr Wissen. Waldarbeiter galten noch vor wenigen Jahrzehnten als ungebildete Männer, die bei der Arbeit mehr ihre Arme als ihren Kopf anstrengen müssen. Heute werden die Vollerntemaschinen, mit denen in Finnland Bäume gefällt, geschält und zerteilt werden, von ehemaligen russischen MiG-Piloten bedient. Denn die Kanzel der Forstroboter ähnelt der eines Flugzeugs. Ähnlich verläuft die Entwicklung in den meisten anderen Berufen. Bildung ist nicht mehr der Luxus einiger Gelehrter, die durch Erbschaft von den Mühen der Arbeit befreit sind. In den erzkapitalistischen USA haben vier Fünftel der Erwachsenen eine weiterführende Schule abgeschlossen, ein Viertel besitzt einen Universitätsabschluss. Die durchschnittliche Dauer der Schul- und Universitätsausbildung beträgt inzwischen 12,3 Jahre.

In der Tat wurde viel für die Bildung getan! Aber nicht so, dass es dem Fortschritt der Menschheit dienlich wäre. Bildung beschränkt sich heute auf das vermitteln von Wissen welches vorhanden ist. Es wird schon vom Kindergarten her nur noch auswendig gelernt und nichts neues mehr entwickelt. Somit wird ein Einheitswissen vermittelt. Auch die Unis mögen es nicht, wenn man sich mit NEUARTIGEM beschäftigt. Kinder mit höherem Intelligenzquotienten werden mit Medikamente ruhig gestellt. Nur die so genannte Elite darf wahrscheinlich etwas mehr auf ihren für Otto Normalverbraucher unerschwinglichen Elite Universitäten. Deswegen ja auch Elite.

Zum tot schlagen oder?

5. Kapitalismus fördert den Fortschritt

Vor 50 Jahren ärgerte sich der Lastwagenfahrer Malcom McLean über die langen Be- und Endladezeiten in den Häfen. Er erfand das Containersystem, durch das Transporte zwischen Kontinenten um mehr als 90 Prozent billiger wurden. Der Wettbewerb auf dem kapitalistischen Markt fördert den Erfindergeist der Menschen
Ein Heimcomputer besitzt heute mehr Rechnerkapazität, als vor einem halben Jahrhundert ganzen Staaten zur Verfügung stand. In den Industrieländern verfügen normale Arbeiter heute über Möglichkeiten, von denen einst auch die Reichsten nur träumen konnten, wie Flugreisen und Mobiltelefone.

Stimmt. Doch wo sind denn die wirklichen Fortschritte die der Menschheit dienlich sind? Die werden unterdrückt, in Schubladen gelegt und die Erfinder entweder so reich gemacht, dass sie den Mund halten oder wenn sie Geld nicht interessiert werden sie einfach mal kurz verunfallt.

Unsere Autos fahre heute immer noch mit Benzin und Diesel. Strom wird heute immer noch so hergestellt wie vor 100 Jahren und das was man uns als Fortschritt verkaufen will Wind -Atom und Solarkraft ist auch nur Augenwischerei. Die wirklich bahnbrechenden Erfindungen die Energie zu Nulltarif für jeden bringen würde werden uns unterschlagen. Sie bringen dem Kapitalismus nämlich kein Geld.

Das war Totschlag Nummer 5

6. Im Kapitalismus gedeiht die Gleichberechtigung

Kapitalisten suchen Kunden und brauchen Arbeitskräfte. Sie möchten ihre Waren möglichst vielen verkaufen und sind daran interessiert, dass möglichst viele Menschen um Arbeitsplätze konkurrieren, damit die Löhne niedrig bleiben. Diese beiden egoistischen Interessen führen – ganz unabhängig von moralischen Erwägungen – dazu, niemanden auszuschließen. Ob Mann oder Frau, Schwarzer oder Weißer, Jude oder Christ: Alle sind potenzielle Käufer von Produkten, und alle können sich als Arbeiter, Manager, Techniker oder Ingenieur nützlich machen, damit immer bessere Produkte immer schneller hergestellt werden – und das Unternehmen profitiert.
Der Krieg gegen die Sklaverei in Amerika wurde vom kapitalistischen Norden gegen den in semifeudalen Strukturen verharrenden Süden geführt. Juden bekamen in den europäischen Monarchien volle Bürgerrechte erst, als die industrielle Revolution in Fahrt kam. Die Emanzipation der Frauen gewann deutlich an Dynamik, als immer mehr von ihnen in Fabriken arbeiten gingen, besonders während der beiden Weltkriege.
Und was die soziale Gleichheit betrifft, ist es nicht so sicher, dass es um die in anderen Systemen tatsächlich besser bestellt war. Im Feudalismus war der Abstand zwischen Adel und einfachem Volk sehr viel größer als der zwischen Fabrikarbeitern und Unternehmern heute. Denn es war nicht nur das Geld, was die beiden Stände unterschied, sondern eine Vielzahl von Privilegien, die für den Fürsten selbstverständlich, für den Bauern undenkbar waren. Ähnlich verhielt es sich in den sozialistischen Ländern. Die herrschende Funktionärsschicht war nicht nur finanziell bessergestellt. Sie besaß auch für Normalbürger unerreichbare Vergünstigungen: Bessere Ärzte und Krankenhäuser, Sonderläden mit Konsumgütern, die es sonst nirgends gab und Reisemöglichkeiten.

Lange nicht mehr so eine gequirlte Scheiße gelesen!

Welche Gleichberechtigung denn? Wo finden wir die denn? In Deutschland ist es doch noch immer so, dass Frauen im gleichen Job weniger verdienen als Männer. Ausländer billiger arbeite als Einheimische. Ausländer mittlerweile den Deutschen gegenüber weitgehend bevorzugt werden. Die Sklaverei wurde nicht abgeschafft, sie wurde nur auf andere Methoden ausgeweitet und man gibt den Menschen ein Gefühl, dass sie nicht merken wie sie versklavt sind. Warum nur hat jeder Deutsche und mittlerweile wohl auch jeder Europäer einen PERSONAL – Ausweis? Personal ist Sklavenschaft!

Langsam wird mir schlecht von dem Dreck!

7. Kapitalismus ist der beste Verbündete der Freiheit

Es gab noch nie ein Land, in dem die Bürger von Soldaten gezwungen wurden, auf Adam Smith zu schwören oder kapitalistische Hymnen zu singen (die es gottlob auch nicht gibt). Demokratie ist jedoch keine Voraussetzung für Kapitalismus. Es geht auch ohne, wie das Beispiel China zeigt. Dennoch ist ein gewisses Maß an bürgerlicher Freiheit unumgänglich, damit die wirtschaftliche Freiheit funktionieren kann. Es ist kein Zufall, dass der Kapitalismus zuerst in einer Demokratie aufkam und sich in Demokratien am schnellsten durchsetzte. Der Markt hört auf kein Kommando. Die freie Wahl der Waren weckt Gelüste, auch anderes frei wählen zu dürfen.
Es gab noch nie so viele Demokratien auf der Welt wie heute. 1950 (fünf Jahre nach Gründung der UN) lebte die überwältigende Mehrheit der Menschen noch unter der Herrschaft von Diktatoren, Monarchen oder kolonialen Gouverneuren. Heute gibt es in 120 der 193 Staaten gewählte Regierungen, in diesen Ländern leben beinahe zwei Drittel der Weltbevölkerung. In 85 Ländern existieren sogar vollwertige liberale Demokratien mit allen Grundfreiheiten, die dazugehören.

Nein aber jeder junge Deutsche muss eventuell sein Leben für die Demokratie lassen wenn des die Situation erfordert, so oder so ähnlich klang es doch aus dem Mund des obersten Gaucklers vor dem Herrn. Ist auch nichts anderes. Was China angeht, wette ich, dass es dort demokratischer zugeht als in den westlichen Demokratien die nämlich überhaupt nicht mehr mit Demokratie zu tun haben. Die gewählten (Schmunzel) Politiker wissen doch schon gar nicht mehr was  Demokratie eigentlich wirklich ist. Sie sind doch eh nur die  Abnicker der eingesetzten und von der USA gebilligten Geschäftsführung welche die angebliche Regierung der BRD  darstellt. Wie immer wen das Wort Wahlen fällt: Würden Wahlen etwas ändern wären sie längst verboten! Dazu gilt dann noch: Die welche sie wählen können haben nichts zu sagen und die welche das Sagen haben, können sie nicht wählen.

Somit ist der 7. Punkt auch erledigt!

8. Kapitalismus braucht Frieden

Es gehört zu den festen antikapitalistischen Klischees, dass die wahren Ursachen von Kriegen bei den Interessen der Rüstungsindustrie zu suchen sind. Offensichtlich verschaffen Kriege solchen Konzernen einen willkommenen Nachfrageschub. Doch sie sind nur ein kleiner Teil im Wettbewerb widerstreitender Wirtschaftsinteressen. Die allermeisten Unternehmen haben in Kriegszeiten nur Nachteile, denn sie brauchen zahlungskräftige (und vor allem lebendige) Kunden, und die werden durch Kriege reduziert.
Handel weicht Grenzen auf und trägt zum friedlichen Miteinander der Völker bei, weil er ideologische und religiöse Differenzen ausklammert und das gemeinsame Interesse nach materiellen Verbesserungen in den Vordergrund rückt. Die Zeiten vor dem Kapitalismus waren nicht friedlicher. Die oftmals idealisierten Naturvölker führten – relativ zur ihrer geringen Bevölkerungszahl – Stammeskämpfe mit weitaus mehr Opfern, als in heutigen Kriegen zu beklagen sind.
Obwohl viele Menschen den Eindruck haben, es sei umgekehrt, wird die Welt derzeit friedlicher. Eine Studie der Universität von British Columbia aus dem Jahr 2005 stellte fest, dass trotz Irak und Afghanistan die Zahl der bewaffneten Konflikte seit den frühen 90er-Jahren um 40 Prozent gesunken ist. Die Zahl der Konflikte, die 1000 und mehr Opfer forderten, sogar um 80 Prozent.

So so. Sicher sind die Interessen in der Rüstungsindustrie zu suchen. Der geht es doch momentan am besten. Es wird ja weltweit wieder aufgerüstet wie nie. Denn es muss ja mal wieder sehr viel zerdeppert werden welches man hinterher wieder aufbauen möchte. Somit erschlägt sich Punkt 8 für den noch normal denkenden Menschen von allein. Er ist ein Hohn gegenüber allen die für den Kapitalistischen Frieden ihr leben gelassen haben oder noch verlieren werden.

Armer Mann der diesen Miste verzapfte.

 9. Kapitalismus fördert Umweltschutz

Indem der Kapitalismus den Lebensstandard hebt, schürt er automatisch den Wunsch nach einer besseren Umwelt. Untersuchungen der Weltbank ergaben, dass beim Übergang von der Agrar- zur Industriegesellschaft Luft und Gewässer zunächst immer schmutziger werden. Doch sobald die Menschen ein gewisses Einkommen erreicht haben, gehen die Bedürfnisse über Wohnung, Essen, Schulbildung und Alterssicherung hinaus. Smog, vergiftete Flüsse und vermüllte Landschaften rücken ins Blickfeld. Das war in Europa und Amerika so und kann heute in Asien beobachtet werden. Steigt der Wohlstand, wird der Zustand der Umwelt zum Thema.
In den entwickelten Industrieländern sind Luft und Gewässer heute weitaus sauberer als vor 100 Jahren. Die Waldfläche nimmt zu, und immer mehr Tierarten kehren zurück. Die größten Umweltprobleme gibt es in armen Ländern. Dort sind die Städte voller Auto- und Industriequalm, die Flüsse verseucht, und der Müll liegt auf den Straßen. Dort werden die Wälder rücksichtslos gerodet und seltene Tiere gewildert.

Würden die kapitalistischen Industrien nicht die Umwelt so gewaltig verschmutzen müsste man sich über Umweltschutz keine Gedanken machen. Nur aus Kapitalistischen Denken her werden Wälder abgeholzt, Tiere vertrieben. Umweltzertifikate aus Borneo bezeugen saubere Luft in Deutschland diese werden natürlich wieder an Börsen gehandelt. In Borneo wird dann die Natur dem Profit zu liebe abgeholzt umgewandelt in Biomasse welche man dann  anderswo wieder  angeblich Umweltschonend verarbeiten kann. Ist doch alles Lug, Trug und Augenwischerei.

Auch die 9 zieht kein Ass aus dem Ärmel.

10. Im Kapitalismus florieren die Künste

Konservative geben oft zähneknirschend zu, dass freie Märkte zu Wohlstand führen. Doch der Kapitalismus sei nur in der Lage, primitive Bedürfnisse zu erfüllen. Er fördere das Profane, den Schund, die seichte Unterhaltung. Dazu ein paar Beispiele aus dem Herzland des Kapitalismus, den Vereinigten Staaten. Die Zahl der Symphonieorchester stieg dort zwischen 1950 und 1997 von 900 auf 1700 an. Die Einnahmen durch Kartenverkauf für Bühnenkunst (Theaterspiele, Opern, Konzerte) stieg von 80 Millionen Dollar in den 20er-Jahren auf neun Milliarden gegen Ende des 20. Jahrhunderts. Die Museumsbesuche nahmen von 200 Millionen (1965) auf 500 Millionen zu. Ebenso rasant stiegen die Anzahl der gedruckten Buchtitel und die Ausgaben der Privathaushalte für Bücher.

Da frage ich mich tatsächlich, was hat das mit Kapitalismus zu tun? Ist es nicht viel eher dem zu verdanken, dass die Zahl der Menschen angewachsen ist? dass sich sehr viel mehr Menschen bilden und auch für Musik interessieren und einsetzen. Es ist doch ganz natürlich, das Bücher geschrieben werden, wenn selbst jemand wie ich, aus einfachen Verhältnissen kommend ohne Abitur und nicht studiert sich berufen fühlt schriftlich auf die Missstände in der deutschen Presse insbesondere der Welt oder ganz Springer aufmerksam zu machen. Wo bitte ist das ein Verdienst des Kapitalismus du Fach idiotischer Journalist!

11. Kapitalismus macht unglücklich

Freie Märkte führen trotz ihrer Krisen zu mehr Wohlstand. Doch Wohlstand macht nicht glücklich. Tendenziell nimmt das Glücksgefühl sogar ab. In den reichen, entwickelten Ländern ist die Zahl der Schwermütigen und Zukunftsängstlichen wesentlich höher als in armen aufstrebenden Gesellschaften. Denn das subjektive Glücksempfinden funktioniert ein bisschen wie die Börse. Käufer reißen sich nicht um Aktien solider, alter Firmen, sondern erwarten Traumgewinne von Neugründungen. Nicht, was ist, macht glücklich, sondern was wir erhoffen.

Laut einer Gallup-Umfrage aus dem Jahr 2003 blicken nur 13 Prozent der Deutschen mit Optimismus in die Zukunft. China dagegen ist die optimistischste Nation. 54 Prozent der Chinesen glauben, die Zukunft werde besser als die Gegenwart. Je mehr Probleme gelöst sind, desto schärfer fällt der Blick auf die verbleibenden.

Also auf die Umfrage können wir natürlich wieder pfeifen.

Da hat er tatsächlich etwas auf den Punkt gebracht!

Geld macht nämlich alles andere als glücklich.

Wäre es denn nicht sehr viel besser, wenn wir endlich mal anfangen um zu denken und  uns vom Kapitalismus verabschieden?

Verabschieden in eine Welt in der Geld dahin degradiert wird zu dem es eigentlich einmal gedacht war.

Zu einem Tauschmittel.

Und wenn wir noch weiter gehen und endlich mal anfangen logisch über unsere Situation nachdenken, dann müsste jeder von uns zur gleichen Auffassung kommen, das wir als letzten Schritt überhaupt kein Geld bräuchten.

Diese Erde hat für jeden von uns so viel zu bieten, das niemand hungern oder dursten müsste. Jeder könnte sein Dach über dem Kopf haben und wir könnte alle in Frieden glücklich bis an unser Lebens ende zusammen leben.

Das Einzige was uns davon abhält ist das Geld. Also der Kapitalismus.

Denk mal drüber nach in einer für Dich ruhigen Minute.

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Kommentare

Kommentare

JohnDoe

Unbekannter Freiheitskämpfer der für Recht und Wahrheit einsteht!

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5 Antworten

  1. Andrea Holldorf sagt:

    Die WELT hat auch vergessen zu schreiben, dass die für die Machthaber arbeitenden und von ihnen existentiell abhängigen Menschen ihre Rechte immer erkämpfen mussten. Freiwillige Verbesserungen für die Arbeiter und Angestellten gab es nur, wenn dadurch die Arbeitskraft besser ausgeschöpft werden konnte und/oder die Menschen ruhig gehalten werden sollten. Auch die Anfänge der verbesserten Sozialgesetzgebung durch z.B. Bismarck beruhten auf solchen Überlegungen.

  1. 14. November 2016

    […] entscheiden. Diese stehen wohl meiste auf der Seite von Kilary. Wir können davon ausgehen, das Der Clinton Clan alles daran setzen wird das Hillary Clinton immer noch zur Presidentin […]

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