DIE SALTOS DES MAINSTREAMS

Von Robin Fermann, 31.10.2015

Inzwischen hinterfragen gut aufgeklärte Menschen Tag für Tag das System. Das bringt die Herrscher des Systems und deren Handlanger in Bedrängnis. Deshalb versucht das System das zu retten, was zu retten ist. „Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig große Krise und die Nationen werden die “Neue Weltordnung” akzeptieren.” (David Rockefeller vor dem Wirtschaftsausschuss der USA, 1994). Es gibt mittlerweile sogar viele ernsthafte kritische Berichte, sowohl in Zeitungen als auch in TV-Sendungen. Das wundert mich nicht und das irritiert mich auch nicht. Denn das Unrechtssystem will weiterhin existieren. Was wir immer im Hinterkopf behalten müssen ist, sobald das System mit ernsthafter Kritik und Widerstand der Bevölkerung rechnet, versucht es zunächst zu mogeln, wenn dies nicht klappt, dann dreht es sich um 180 Grad. „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter[1]“. EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Der Spies wird dann ganz schnell umgedreht und es wird so getan, als ob nicht die Machthaber des Systems die Bösen waren, die die Bevölkerung vorher permanent schikaniert haben. So versucht das ZDF, um dies mit einem Beispiel zu verdeutlichen, seit geraumer Zeit mit ihrer Sendung „Anstalt“ die Bürger zu manipulieren, so nach dem Motto, glaubt den anderen nicht, seht ihr, wir sind auch kritisch. Ich will den guten Willen der Schauspieler und Kabarettisten hier n i c h t in Frage stellen. Das, was das ZDF und andere Medien machen, ist oft nur Irreführung damit das System weiterhin aufrecht erhalten bleibt. Man sollte diese Ablenkungsmanöver durchschauen und hinterfragen, bis das Unrechtssystem zusammenbricht.

Ich möchte aus meiner eigenen Erfahrung einen Punkt thematisieren, damit man das faule System noch einmal besser und näher rekonstruieren kann. Die Stadt Bielefeld wollte 2010 zehn Grundschulen, angeblich aus demografischen Gründen, mit einem mal schließen. Der eigentliche Grund war aber, dass die Stadt Bielefeld über 1 Milliarde Euro Schulden hat. Sie wollte auf den Schulgeländen Villen bauen lassen, um die Stadtkasse, auf Kosten der kleinen Kinder, zu füllen. Ich war damals Parteiloser Bezirksvertreter in Dornberg und der einzige, der tatsächlich ernsthaft gegen die Grundschulschließung war. Die Bürger-Bewegung mit 40 000 Unterschriften, hat hohe Wellen in Bielefeld geschlagen. Trotzdem beobachtete ich mit Sorge den Weg der Grundschulschließungen in Bielefeld. Aufgrund dessen habe ich mit der Verantwortlichen der Grundschule in Schröttinghausen gesprochen, um deren Rückendeckung zu haben, für das, was ich vorhatte. Deshalb habe ich in einer Sitzung der Bezirksvertretung in Dornberg angekündigt, in dem Fall, dass man unsere Grundschulen schließt, werde ich zu Fuß nach Düsseldorf laufen, um das Problem im Landtag zu diskutieren. Und das habe ich tatsächlich gemacht. Das war ein Schock für die Politik in Bielefeld gewesen. Sie haben zwar versucht meine Aktion klein zu reden, aber das hat ihnen nicht geholfen.

Am 20.10. 2010 bin ich um 10.30 Uhr an der Grundschule Schröttinghausen gestartet. Am 26.10., um 17.10 Uhr, hatte ich den Landtag in Düsseldorf erreicht[2].

Diese Aktion von mir war im Endeffekt der Denkanstoß, der zu einer Verfassungsänderung im Oktober 2011 in NRW geführt hat. Die Mindestgröße einer Grundschule beträgt, auf Landesebene, anstatt 192 Schüler, mittlerweile nur noch 92 Schüler.

Ich will hier nur sagen, wie Wissenschaftler Andreas Popp von der Wissensmanufaktur sagt, denken sie bitte an eine winzige kleine Mücke, sie wollen schlafen in der Nacht, was eine solche Mücke bis morgen früh anrichten kann. Und das können wir auch, wenn wir es wollen. Gehen Sie auf die Barrikaden und schreien Sie bis zum Himmel. Hören sie auf, Petitionen zu unterschreiben. Petitionen dienen nur dazu, dass man sich gegenüber den Politikdarstellern beugt, lamentiert und bitte, bitte sagt. Nicht mehr und nicht weniger.

Glauben sie bitte nicht dem Mainstream, egal wie viele Saltos er macht.


 

[1] http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/junckers-beste-sprueche-wir-haben-die-folterwerkzeuge-im-keller/7545960.html

[2] http://bbz-bielefeld.de/Bielefeld-D%C3%BCsseldorf.html

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JohnDoe

Unbekannter Freiheitskämpfer der für Recht und Wahrheit einsteht!

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