Brasilien

Gesteuert für die NWO!

Drohender »Coup« in Brasilien: Wie die USA die Südflanke der BRICS destabilisieren

Markus Gärtner 31.03.16

Eine restlos gelähmte Regierung. Die schwerste Rezession seit Jahrzehnten. Und der größte Korruptionsskandal in der Geschichte des Landes. Das ist der Rahmen, in dem Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff nun auf eine Amtsenthebung zusteuert. Nachdem Rousseffs größter Koalitionspartner abgesprungen ist, droht Brasilien jetzt im Chaos zu versinken. Sogar die 31 Jahre alte Demokratie scheint in Gefahr. Manche Beobachter sehen im Kampf der neoliberalen Opposition gegen die linke Rousseff, die einst ihre Karriere als bewaffnete Guerilla-Kämpferin begonnen hatte, einen möglichen Coup der USA.

brics-staaten1Die rasch erodierende Supermacht versucht derzeit nicht nur, den Nahen Osten, Nordafrika, Russland, Europa und Asien zu destabilisieren, um ihre globale Vormachtstellung möglichst lange zu verteidigen. Die USA versuchen offenbar auch, die BRICS-Staaten, die mit einer wachsenden politischen und diplomatischen Verzahnung die transatlantische Weltordnung angreifen, an ihrer Südflanke zu destabilisieren. Brasilien ist das größte lateinamerikanische Land, die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt und eine führende Stimme der Schwellenländer in der G20-Gruppe.

Doch seit Jahren gerät Brasilien durch rasant wachsenden wirtschaftlichen Austausch und politische Kooperation – zum Beispiel in der neuen Investitionsbank der BRICS – immer stärker in den Sog des aufsteigenden China. Der Rohstoffhunger der Volksrepublik hat Brasilien seit Beginn des vergangenen Jahrzehnts einen nie gekannten Exportboom beschert. In dessen Folge hat China 2012 die USA als größten Handelspartner Brasiliens abgelöst. Doch die neue Hackordnung im Süden des amerikanischen Doppelkontinents stört die USA immens.

In dieser größten Krise des an Krisen erfahrenen südamerikanischen Landes droht aus der Sicht von Washington völlig die Kontrolle verloren zu gehen. Sollte Rousseff, die im Oktober 2014 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde, irgendwann zwischen April und Oktober ihres Amtes enthoben werden, dann hätten die USA eine gute Chance, die Weichen in Brasilien wieder mehr in ihre eigene Richtung zu stellen. Rousseff hatte 2010 erstmals die Wahl gewonnen, als sie ihren Herausforderer von der neoliberalen Brazilian Social Democratic Party mit 56 zu 44 Prozent der Stimmen schlug.

Als Rousseff 2014 für eine zweite Amtszeit mit einer weniger stattlichen Mehrheit wiedergewählt wurde – und eine Rückkehr von Lula 2018 ins Gespräch kam –, wurde das Establishment in Washington nervös. Die USA-freundliche Opposition in Brasilien, so schien es, könnte für eine ganze Generation aus der Regierung verschwinden. Schlimme Aussichten: Denn Rousseff ist die am weitesten links stehende Präsidentin des Landes seit Joao Goulart (Spitzname »Jango«), der 1964 von den Militärs abgelöst wurde.

Der Kampf gegen Rousseff wird an zwei Fronten geführt. Und an beiden Fronten sind einflussreiche Widersacher am Werk, die gute Kontakte in die USA haben.

Einer von ihnen ist Vizepräsident Michel Temer. Er ist nach eigener Aussage ein Freund von US-Vizepräsident Joe Biden. Temer ist Chef der »Brazilian Democratic Movement Party« (PMDB), die gerade beschlossen hat, jene Allianz zu verlassen, die sie seit 13 Jahren mit Rousseffs Arbeiterpartei aufrechterhält. Temer hat sich seit dem August 2015 immer stärker von Rousseff abgesetzt. Damals erklärte er gegenüber Journalisten, Brasilien brauche an seiner Spitze jemanden, der das Land wieder einigen kann.

Die PMDB ist mit 68 von 513 Sitzen die größte Partei in Brasiliens Unterhaus. Ihr Ausstieg aus der Koalition zwingt Rousseff, mit einer Minderheitsregierung zu regieren. Nicht nur das. Jetzt haben die Gegner der Präsidentin auch eine erweiterte Mehrheit in jenem Ausschuss, der dem Kongress für ein Verfahren zur Amtsenthebung grünes Licht geben kann. Damit wird bereits am 17. April gerechnet.

Rousseff wird vorgeworfen, den Staatshaushalt illegal finanziert und gegen Wahlkampfgesetze verstoßen zu haben. Zudem gerät sie als ehemalige Chefin des Energiekonzerns Petrobras, der Baufirmen und Lieferanten überhöhte Preise zahlte, um die Kassen von Parteien und Politikern zu füllen, immer tiefer in die Korruptionsaffäre, die Brasilien schwer erschüttert. Sie ist im Land unter dem Namen »Operation Autowäsche« (Lava Jato) bekannt.

Neben dem Verlust des großen Koalitionspartners sieht sich Rousseff zudem mit einer ausufernden Wirtschaftskrise konfrontiert, die im vergangenen Jahr zu einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 3,7 Prozent führte und im laufenden Jahr noch schmerzhafter ausfallen soll.

Schlimmer noch: Die Wut im Volk wächst, nicht nur wegen der grassierenden Korruption, sondern vor allem, weil der Rohstoffboom kollabiert ist und die jahrelang rasant gewachsene brasilianische Mittelschicht, die vom Vorgänger Lula mit milliardenschweren Sozialprogrammen aufgebläht wurde, nun rebelliert. Zu Monatsbeginn gingen mehr als drei Millionen Brasilianer wütend auf die Straßen. In über 30 Städten und vor dem Präsidentenpalast kam es zu schweren Protesten.

Wird Rousseff abgesetzt, kommt Vizepräsident Michel Temer mindestens bis zu den nächsten Wahlen ans Ruder.

Um ihre Regierung zu stabilisieren, hat Rousseff vor wenigen Tagen ihren Vorgänger Lula zum Kabinettschef berufen. Das soll ihn den Fängen der Korruptionsfahnder entziehen, weil in Brasilien Kabinettsmitglieder nur vom Obersten Gerichtshof belangt werden können. Doch schon vor dieser Berufung spielte der zweite entscheidende Gegner der Präsidentin, der Richter Sergio Moro, der die Lava-Jato-Ermittlungen führt, der Presse jede Menge entlarvende Mitschnitte aus Unterredungen von Rousseff zu. Ein Schritt, den nicht wenige Juristen für einen Rechtsbruch halten.

Selbst Lula spricht nun von einem »Coup«. Er hatte Brasilien von 2003 bis 2011 regiert und sieht sich selbst mit Vorwürfen der Geldwäsche im Zusammenhang mit dem Petrobras-Skandal konfrontiert. Und selbst die Zeitschrift FORBES bezeichnet die Attacke in Brasilien gegen Rousseff als »Coup« und verachtet Vizepräsident Michel Temer als »Brasiliens Judas«.

Der 43-jährige Bundesrichter Sergio Moro ist die treibende Kraft hinter dem Korruptionsskandal um Petrobras und damit die zweite Speerspitze der Wall Street gegen Rousseff. Zusammen mit Staatsanwälten und anderen Ermittlern jagt er drei Milliarden Dollar, die aus den Säckeln von Petrobras in die Taschen korrupter Politiker gelangt sein sollen. Moro wurde in Harvard und im US-Außenministerium im Rahmen des »International Visitor Leadership Program« (IVLP) ausgebildet.

Auf der Webseite des US-Außenministeriums wird als Ziel dieses Programms beschrieben, »langfristige Beziehungen« mit Führungskräften in anderen Ländern aufzubauen und durch dieses Netzwerk »die außenpolitischen Ziele der USA zu unterstützen«.

Moro hat das amerikanische IVLP-Programm 2007 durchlaufen, nachdem er neun Jahre zuvor an einem Austauschprogramm der Harvard Law School teilgenommen hatte.

Moro gerät in Brasilien wegen seiner drastischen Maßnahmen zunehmend in die Kritik. Matias Spektor, ein außerordentlicher Professor für internationale Beziehungen bei der Fundacao-Getulio-Vargas-Stiftung, der auch Kolumnist bei der Zeitung Folha de S.Paulo ist, beschreibt in einem Aufsatz für die Zeitschrift Americas Quarterly, wie skrupellos Sergio Moro und sein engster Zirkel bei ihren Ermittlungen vorgehen. Von Brasiliens Zeitungen werden Moro und sein Team als »die neun Reiter der Apokalypse« bezeichnet.

Sie stecken eine wachsende Zahl Verdächtiger Manager, Beamter oder Politiker schon mit erschreckend dünner Beweislage ins Gefängnis, damit diese sich durch irgendwelche Geständnisse gegenüber der Anklage einen Deal erkaufen und die Anti-Korruptions-Kampagne so am Laufen halten.

In den Mainstreammedien der USA klingt das freilich ganz anders. Die Washington Post zum Beispiel charakterisierte Moro im Dezember als brasilianischen Helden, als einen streberhaften Richter, der einfach nur seinem Ehrgeiz freien Lauf lässt. Erst im letzten Satz des vier Seiten langen Artikels gibt die Washington Post preis, dass Moro die Techniken amerikanischer Anwälte anwendet.

Moro selbst erzählt, dass er sich bei seinen aktuellen Ermittlungen in der politischen und wirtschaftlichen Elite Brasiliens an der groß angelegten Anti-Korruptions-Kampagne in Italien zu Beginn der 1990er-Jahre orientiert. Die als »Saubere Hände« in die Annalen eingegangene Säuberungsaktion fegte damals weite Teile des politischen Establishments in Italien weg. Gegen 6000 Verdächtige wurde damals ermittelt und binnen zwei Jahren fast 2000 Haftbefehle ausgestellt.

Die Untersuchungen der Mailänder Anwälte führten zum Kollaps der bis dahin dominierenden Christdemokraten und der Sozialistischen Partei. Die New York Times kommentierte drei Jahre später, dieser Wirbelsturm habe »so viele schmutzige Politiker ausgemerzt, dass er am Ende das ganze System zum Einsturz brachte«.

Giulio Andreotti und Silvio Berlusconi waren nur zwei Zielscheiben in der sensationellen Hetzjagd. Spuren des Bebens, das damals durch Italien ging, sind bis heute zu sehen. Sergio Moro hat darüber 2004 eine akademische Arbeit geschrieben und genau festgehalten, wie rigoros die Staatsanwälte in Italien mit Beschuldigten umgingen, um die politische Arena zu säubern und missliebige Politiker los zu werden.

Von den »neun Reitern der Apokalypse«, die Moro in Brasilien umgeben, sind die meisten höchstens 36 Jahre alt. Sie sind überwiegend auf Finanzkriminalität spezialisiert und haben Abschlüsse von Harvard oder der London School of Economics. Einige von ihnen wurden vom FBI zusätzlich ausgebildet. Sie setzen alles daran, mit der laufenden Anti-Korruptions-Kampagne möglichst viele linke Widersacher auszukehren. Selbst die Nachrichtenagentur Bloomberg verweist in einem längeren Bericht auf die Parallelen zwischen der Saubere-Hände-Kampagne in Italien und der Autowäsche-Affäre in Brasilien.

Doch Washington hilft auch selbst in Brasiliens Machtkampf nach. Die US-Ratingagentur Standard & Poorʼs ist Teil der Destabilisierungskampagne, mit der auf Brasiliens schwer angeschlagene Regierung eingewirkt wird. S&P stufte im September nach Meinung einiger Finanzexperten deutlich früher als erwartet Brasiliens Kreditwürdigkeit auf Ramschniveau herab. Das höhere Rating war zuvor eines der zentralen Gütesiegel gewesen, die halfen, Brasilien im langen Boom ausreichend Kapital für den Aufstieg zur Verfügung zu stellen. Jetzt wird auch diese Zufuhr abgeschnitten.

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, beim Kopp Verlag, Rottenburg

Der Zusammenbruch von Südamerikas Wirtschaft ist in vollem Gange

Michael Snyder 6.03.16

Brasiliens Volkswirtschaft stürzt in sich zusammen wie ein Kartenhaus. Und wir reden hier über die siebtgrößte Wirtschaftsmacht der Welt! Ich habe bereits an anderer Stelle über die Depression geschrieben, die Brasiliens Konjunktur heimsucht, aber in der Zwischenzeit ist alles viel, viel schlimmer geworden.

2015 schrumpfte Brasiliens Wirtschaft um 3,8 Prozent, im letzten Quartal des Jahres betrug der Rückgang sogar 5,89 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2014. Die Arbeitslosenquoten steigen rasch an, die Inflation beträgt mehr als zehn Prozent, und die brasilianische Währung, der Real, hat in den vergangenen zwölf Monaten gegenüber dem US-Dollar 24 Prozent an Wert verloren.
Schon jetzt durchlebt Brasilien den längsten wirtschaftlichen Abschwung seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre. Und mit jedem neuen Tag wird es für die Bevölkerung des Landes schlimmer und schlimmer. Hier ein Auszug aus einem Bericht von CNN:
»… Während Brasilien in die schwerste Rezession seit über zwei Jahrzehnten rutscht, schwindet jedoch die Hoffnung auf eine hellere Zukunft. 2015 schrumpfte die Wirtschaft um 3,8 Prozent, wie aus Zahlen hervorgeht, die die Regierung am Donnerstag veröffentlichte. Das ist der schwerste jährliche Einbruch seit 1990. Das Land steckt in seiner längsten Rezession seit den 1930er-Jahren.
›Etwas Vergleichbares habe ich noch nicht erlebt‹, sagt der 24-jährige Alves. Er steht auf seinem Balkon und blickt auf Rocinha, eine riesige Favela in Rio de Janeiro. In diesem Unterschichtviertel wuchs er auf. ›Meine Eltern haben mir von schweren Zeiten erzählt, aber heute ist es wirklich hart. Jeden Tag steigen die Preise.‹«

Wie konnte es dazu kommen?

Es gibt einige Faktoren, die den südamerikanischen Volkswirtschaften stark zusetzen. Ganz vorne ist da der Umstand zu nennen, dass sich die Regierungen und die Unternehmen Südamerikas während der »Boomjahre« Hals über Kopf verschuldeten.
Leider jedoch waren viele dieser Kredite in US-Dollar ausgestellt. Inzwischen hat der US-Dollar stark gegenüber den Landeswährungen Südamerikas aufgewertet, was natürlich bedeutet, dass es für die Schuldner deutlich teurer ist, ihre Schulden zu begleichen.
Ein zweiter wichtiger Faktor: Dass der Preis für Erdöl und andere Rohstoffe so dramatisch eingebrochen ist, hat den Volkswirtschaften Südamerikas massiv zugesetzt.
Für diese Länder ist es überlebenswichtig, ihre Rohstoffe an den Rest der Welt verkaufen zu können. Während also ihre Schulden explodieren, bekommen diese Länder gleichzeitig von Nordamerika, Asien und Europa deutlich weniger Geld für die Rohstoffe und das Erdöl.
Sehen Sie sich die folgende Grafik und die Analyse von Zero Hedge bitte ganz genau an. An der Grafik lässt sich ablesen, dass sich Brasiliens Wirtschaftsprobleme offenbar rasant beschleunigen.

Der Wirtschaftsabschwung in Brasilien nahm im Februar eine klare Wende zum Schlimmeren.

Markits Composite Purchasing Managers Index (PMI) sackte mit 39,0 auf einen Rekordtiefstand. Auch wenn das BIP nicht ganz so stark schrumpfte, wie es im Vorfeld befürchtet worden war (mit 5,89 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum immer noch ein Rekordwert), war jede Aussicht auf Hoffnung rasch dahin, nachdem die PMIs zeigten, dass die wirtschaftliche Aktivität weiterhin in Rekordtempo abflaut, dass die Entlassungen schneller ablaufen und dass die verarbeitende Industrie rascher zusammenbricht. Bei Markit hieß es zusammenfassend: Die Weltwirtschaft zeigt ebenfalls Anzeichen einer Verlangsamung. Das wird sich auf die externe Nachfrage auswirken. Deshalb scheint es so, als werde sich der Abschwung in den kommenden Monaten fortsetzen.

Das BIP war eine Katastrophe (aber nicht ganz so katastrophal wie befürchtet). Und natürlich ist Brasilien nicht der einzige Pflegefall, den es derzeit in Südamerika gibt.

epaselect epa04531660 A woman participates during a peaceful anti government demonstration close to the Palace of Justice in the city of Caracas, Venezuela, 16 December 2014. Venezuelan oppositor leader Leopoldo López did not attend a judicial hearing that was scheduled for today, while waiting for the plea court to pronounce on the recommendation of the United Nations to release Leopoldo López, who had been imprisoned since last February. EPA/MIGUEL GUTIÉRREZ

In Venezuela sieht die Lage noch deutlich schlimmer aus. 2015 schrumpfte die Wirtschaft des Landes um zehn Prozent, und nach offiziellen Zahlen betrug die Inflation atemberaubende 181 Prozent.
Können Sie sich vorstellen, wie das Leben mit 181 Prozent Inflation sein muss? Die Preise laufen völlig aus dem Ruder, und die Menschen versuchen möglichst viele Dinge für den täglichen Bedarf zu bunkern. Das hat zu einer Lebensmittelknappheit von erschreckendem Ausmaß geführt.

Immer häufiger findet man an den Türen venezolanischer Bäckereien Pappplakate mit der Aufschrift ›Kein Brot‹ kleben.

96 Prozent seiner Devisen verdient Venezuela mit dem Erdölexport. Seit die Rohölpreise in den Keller gesunken sind, gingen auch die Importe deutlich zurück, und davon ist auch die Weizeneinfuhr betroffen.
Die linksgerichtete Regierung von Präsident Nicolas Maduro hat den Zugang zu harten Devisen streng reglementiert. Das hatte natürlich Folgen für die Importe, egal, ob es um Medikamente oder Toilettenpapier geht. Stark leidet inzwischen auch die Einfuhr von Weizen, der in Venezuela nicht angebaut wird.
Hinzu kommt die galoppierende Inflationsrate – 2015 mit 181 Prozent die weltweit höchste. Da versteht man, warum die Verbraucher vor allem am Kauf von Grundnahrungsmitteln wie Brot interessiert sind.

Hier in den USA findet man immer noch Menschen, die bezweifeln, dass es eine Wirtschaftskrise gibt. In Venezuela und Brasilien wird über so etwas nicht mehr debattiert.

Und was in Venezuela und Brasilien abläuft, breitet sich inzwischen leider auch auf weite Teile des restlichen Planeten aus. Venezuela und Brasilien sind halt einfach nur einen Schritt weiter. Überall auf dem Planeten platzen Konjunkturblasen und Finanzblasen.

Mir gefällt, wie der Autor Vikram Mansharamani dieses Phänomen kürzlich bei einem Interview mit dem Sender CNBC beschrieb: »In aller Welt würden Wellen der Deflation an die Ufer von Ländern schlagen, und überall stünden Finanzblasen kurz vor dem Platzen«, sagte Vikram Mansharamani, der an der Uni Yale Vorlesungen hält, am Donnerstag CNBC.

»Ich glaube, es begann alles mit dem Platzen der Anlageblase in China. Das hat die Rohstoffe mit hinuntergerissen, was wiederum weltweit Deflation Vorschub leistete. Die Wellen schlagen praktisch in allen Ländern rund um den Globus ans Ufer«, sagte der angesehene Autor und Akademiker auf dem Global-Financial-Markets-Forum in Abu Dhabi. Die Beweise dafür, dass Mansharamani recht hat, finden wir überall um uns herum.

Gerade erst haben wir erfahren, dass Chinas Staatsbetriebe fünf bis sechs Millionen Arbeiter entlassen wollen. Die Aufträge in amerikanischen Fabriken fallen seit nunmehr 15 Monaten am Stück, und die Zahl der Firmenpleiten ist in den USA inzwischen höher als damals, als Lehman Brothers unterging.
Und immer noch verweisen einige Menschen darauf, dass sich die Aktien in den vergangenen Wochen wieder ein wenig erholt haben. Das sei doch ein Beweis dafür, dass die Krise vorüber sei, oder?
Wenn sie das gerne glauben wollen, dann sollen sie es halt glauben, aber das ändert nichts daran, dass die Wahrheit leider anders aussieht.
Aus aller Welt erreichen uns harte wirtschaftliche Zahlen, die eine ganz deutliche Sprache sprechen: Die weltweite Wirtschaftsaktivität verlangsamt sich spürbar. Eine neue globale Rezession hat bereits begonnen. Was jetzt rund um den Globus an Schmerzen verspürt wird, ist erst der Anfang.
.
Copyright © 2016 TheEconomicCollapseBlog


http://www.getdigital.de - Gadgets und mehr für Computerfreaks


Fakt ist:

Die NWO versucht in beiden Ländern voran zu kommen und einen großen Teil von Südamerika zu destabilisieren. Es wird Zeit, dass man der USA zeigt wo deren Grenzen hängen. Es wird Zeit, das wir die USA zu dem erklären was sie ist.

Die größte terroristische Vereinigung die es bisher gegeben hat.

Gruß aus Uruguay

Peter

Bitte teilen! :)
  • 137
  •  
  •  
  • 1
  • 1
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
  •  
    139
    Shares

Kommentare

Kommentare

JohnDoe

Unbekannter Freiheitskämpfer der für Recht und Wahrheit einsteht!

Das könnte Dich auch interessieren …

6 Antworten

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: